Ein Besuch im Paradies der Portionen

von Harald Strassner

Schon Wochen im Voraus geplant, hat sich unsere 5er-Männertruppe „Schwitzbuben on Tour“ heute, am 30.07.2026, pünktlich um 16 Uhr in der Leopoldauer Alm eingefunden.
Das Ziel: Schlemmen, so viel geht – natürlich ausschließlich zu Testzwecken!
Wir wurden freundlich begrüßt und können gleich vorwegnehmen: Das Essen war grundsätzlich sehr gut.
Besonders hervorheben möchten wir die Pommes, die außergewöhnlich gut waren. Aber auch die anderen getesteten Speisen – Almplatte für 2, Leberknödelsuppe, Beef Tartare und das „Schnitza“ – waren durchwegs mit Sehr Gut zu bewerten. Auch bei den Portionsgrößen wurde nicht gekleckert: definitiv XXL-like und somit ganz im Sinne der Schwitzbuben.
Etwas abgefallen sind die Fish & Chips. Vor allem hatte das servierte Gericht mit dem Foto nicht allzu viel gemeinsam. Vom Essig-Gurken-Relish gab es gerade einmal ein Löffelchen, und der Backteig war für unseren Geschmack etwas zu dunkel geraten. Geschmacklich war das Ganze aber immer noch gut.
Die gemischte Nachspeisenplatte war – auch wenn teilweise Fertigprodukte zum Einsatz kamen – sehr zufriedenstellend und vor allem mehr als üppig. Auf unsere Nachfrage, ob denn keine Nuss-Schokopalatschinken dabei gewesen seien, wurde uns versichert, dass sehr wohl welche auf der Platte lagen. Aufgrund des gemeinschaftlichen Vernichtens der Nachspeisen konnte sich allerdings keiner der fünf Schwitzbuben daran erinnern.
Besonders aufmerksam: Obwohl von uns weder verlangt noch erwartet, wurden anschließend vom Personal zwei Nuss-Schokopalatschinken extra serviert. Eine wirklich nette Geste!
Auch beim Service gab es nichts zu meckern. Die Bedienung war stets zur Stelle, freundlich und sehr zuvorkommend.
Einziges echtes Manko waren für uns die Stühle im Gastraum. Sie wirken zwar originell, sind für längere Sitzungen aber eher ungeeignet. Vielleicht ist das ja Teil des Konzepts, um allzu ausdauernde Schwitzbuben irgendwann wieder loszuwerden. 😉 Aber selbst hier wusste der Kellner Abhilfe zu schaffen und versorgte uns mit Sitzpolstern.
Ein Wunsch blieb allerdings unerfüllt: Ein gemeinsames Foto mit dem „sensationellen“ Chefe, wie es für diverse Promis offenbar üblich ist, war uns aufgrund seiner Abwesenheit leider nicht vergönnt.
Wir vermuten allerdings, dass es ohnehin noch ein wenig an unserem Promi-Status hapert.
Daran wird gearbeitet!
Weitere Testessen in diversen Lokalitäten sind bereits Teil unseres langfristigen Plans, die „Schwitzbuben on Tour“ endgültig in die Riege der A-Prominenz zu katapultieren.
Bis dahin bleibt festzuhalten: Gut gegessen, mehr als satt geworden, freundlich bedient worden – und die Schwitzbuben haben die Leopoldauer Alm erfolgreich und zufrieden überlebt.

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